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Unternehmensbewertung


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Keywords
Gutachten, Gutachter, Sachverständiger, Sachverständigenbüro, Unternehmensbewertung


Aktualisierung: 31.12.2013

© 2011


 



Motivation:

Die Unternehmensbewertung hat die Ermittlung des Wertes von ganzen Unternehmen oder von einzelnen Anteilen daran zum Gegenstand. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensfinanzierung.

Jedes Unternehmen ist abhängig von seiner Größe als komplexes Gebilde zu sehen. So gibt es zahlreiche betriebswirtschaftliche Teildisziplinen, die im Rahmen einer jeden Unternehmensbewertung sachgerecht erfasst und abgebildet und letztlich zu einem einzigen monetären Wert verdichtet werden müssen. So sind insbesondere Aspekte der Investitions-, Kapitalmarkt- und Entscheidungstheorie zu berücksichtigen. Darüber hinaus werden Unternehmensbewertungen durch die strategische Unternehmensplanung, das Rechnungswesen und nicht zuletzt durch steuerrechtliche Aspekte beeinflusst. Ferner ist auch die Qualität des Managements, Alter des Unternehmens und der Zugang zu Absatzmärken zu berücksichtigen.

Auch im Rahmen der Unternehmensbewertung hat der Begriff "Wert" immer nur eine Bedeutung in Verbindung mit den Vorstellungen eines Menschen. Und diese haben grundsätzlich unterschiedliche Vorstellungen. Dem Gutachter kommt demgemäß auch hier stets die Aufgabe zu, neutral und unabhängig einen möglichst "intersubjektven" Wert zu ermitteln, der von allen Parteien nachvollzogen und akzeptiert werden kann.

 

Anlässe für eine Unternehmensbewertung können sein:

  • Kauf / Verkauf eines Unternehmens oder eines Unternehmensteils

  • Börseneinführung (IPO)

  • Ausscheiden eines Gesellschafters aus einer Personengesellschaft

  • Ermittlung von Umtauschverhältnissen im Rahmen von Verschmelzungen (Fusionen)

  • Squeeze-out (§§ 327a ff. AktG)

  • Enteignung (nach Art. 14 (3) GG)

  • Ausschluss von Gesellschaftern aus einer GmbH mit Barabfindung

  • über das Vermögen des Gesellschafters einer Personengesellschaft wird das Insolvenzverfahren eröffnet

  • verhältniswahrende / nicht verhältniswahrende Spaltung, allenfalls mit Barabfindung .

Gemeinsam ist diesen Anlässen, dass sie alle zu einer Änderung der Eigentumsverhältnisse führen. Darunter ist zu verstehen, dass die Eigentumsrechte hinsichtlich des Anteils am Unternehmen von einer auf die andere Partei übergehen. Im Zusammenhang damit können noch dominierte sowie nicht dominierte Transaktionen unterschieden werden. Von einer dominierten Transaktion kann gesprochen werden, wenn die Eigentumsverhältnisse gegen den Willen einer der beteiligten Parteien verändert werden. Dies wäre z. B. bei der Enteignung bzw. dem Ausschluss eines missliebigen Gesellschafters aus einer Gesellschaft der Fall.

Anlässe ohne Änderung der Eigentumsverhältnisse treten in jüngster Zeit immer öfter auf. Beispielhaft seien genannt:

  • Kreditwürdigkeitsprüfung / Rating

  • Bewertung im Rahmen einer Erbauseinandersetzung

  • Bewertungen zum Zwecke der Rechnungslegung (IAS 36 bzw. § 253 HGB)

  • Bewertungen zur Ermittlung von Steuerbemessungsgrundlagen

  • Bewertungen im Rahmen der wertorientierten Unternehmensführung (sog. Shareholder Value)

  • Berechnung von Gewährleistungsansprüchen nach Unternehmensakquisitionen

 

Funktionen der Unternehmensbewertung

Nach der sog. "Kölner Funktionenlehre" kann unterschieden werden nach

  • Beratungsfunktion

  • Schiedsfunktion

  • Argumentationsfunktion

  • Nebenfunktionen wie Steuerbemessung, Vertragsgestaltung, Entscheidungshilfe, Bilanzhilfe

 

Funktion des Gutachters im Rahmen der Unternehmensbewertung (Schiedsfunktion):

Als Vermittler tritt der Bewerter / Gutachter immer dann auf, wenn sich zwei Bewertungssubjekte (z. B. Käufer und Verkäufer) nicht einigen können. Es besteht also eine Konfliktsituation. Es ist dann ein sog. Arbitriumwert (= Schiedswert, Einigungswert) zu bestimmen, der allen Parteien gerecht wird. Dieser kann sinnvollerweise immer nur im Überschneidungsbereich der Entscheidungswerte liegen, wenn er von allen Seiten als akzeptabel empfunden werden soll. Der Bewerter / Gutachter vermittelt zwischen den entgegengesetzten subjektiven Wertvorstellungen der Parteien. Dabei gilt aber der Grundsatz der Berücksichtigung der Entscheidungswerte.

Der Bewerter wird von keiner Partei irrationales Verhalten einfordern. Das schließt die Festsetzung des Schiedswertes über dem Entscheidungswert des Käufers oder unterhalb des Entscheidungswertes des Verkäufers aus. Die Entscheidungswerte der beteiligten Parteien determinieren also den Transaktionsbereich innerhalb dessen eine Einigung möglich ist:

  • Obergrenze = Entscheidungswert des Käufers

  • Untergrenze = Entscheidungswert des Verkäufers

Der Gutachter wird also zunächst einmal den Transaktionsbereich bestimmen (= Aufteilung des Transaktionsbereichs). Sollte dies nicht möglich sein, weil etwa der Entscheidungswert des Verkäufers über dem des Käufers liegt (was nicht selten ist), wird der Gutachter von einer Transaktion abraten.

Im Rahmen einer Schiedsbewertung müssen auch die Beziehungen der Konfliktparteien untereinander berücksichtigt werden. Es ist wichtig zu bestimmen, ob die Parteien gleichberechtigt sind oder eben nicht. In dominierten Konfliktsituationen wird der Bewerter deshalb auch dann einen Wert vorschlagen, wenn kein Transaktionsbereich bestimmt werden kann. Bei der Wertermittlung sind dann nicht nur rein betriebswirtschaftliche Fragestellungen, sondern auch dem übergeordnete Zielvorstellungen zu berücksichtigen. Diese übergeordneten Zielvorstellungen können durch Recht und Gesetz vorgegeben sein (= Grundsatz der Berücksichtigung von Gerechtigkeitspostulaten).

 

Der Prozess der Unternehmensbewertung lässt sich allgemein in 4 Phasen einteilen:

  1. Analyse

  2. Bewertung

  3. Verhandlung oder Schiedsverfahren

  4. Entscheidung

 

Wie Sie bemerken, ist das Thema "Unternehmensbewertung" sehr komplex. Außerdem wird hier im Falle erfolgender Transaktionen i.d.R. viel Geld bewegt, Käufer bzw. Verkäufer können in einer einzigen Transaktion viel Geld gewinnen oder verlieren. Sie werden sich deshalb zu Recht fragen: Wer kann mich dabei optimal unterstützen? Und ich kann Ihnen antworten: Ich kann es! Ganz einfach deshalb, weil ich neben meiner umfassenden und weitreichenden kaufmännischen und technischen Ausbildung auch über jahrelange Erfahrungen in der Unternehmensberatung / Sanierung / Restrukturierung verfüge. Die auftauchenden Fragestellungen und Probleme sind mir also bekannt. Zudem verfüge ich auch über Kenntnisse in Bereichen, die die konservative kaufmännische Lehre nicht abdeckt (wie Internet, EDV/IT), die aber häufig durchaus auch mit Unternehmensbewertungen in Zusammenhang stehen. Die Gebiete ergänzen sich also gerade auch hier optimal. Derart "komplette" Sachverständige werden schwer zu finden sein.

 

 

 

Detaillierte Informationen zu meinen Tätigkeitsfeldern finden Sie auf den jeweiligen Seiten. Selbstverständlich bin ich trotz meiner breiten Aufstellung nicht allwissend.  In einem persönlichen Gespräch und / oder im Rahmen einer Ortsbesichtigung lässt sich schnell klären, ob ich auch für Sie sachverständig tätig werden kann. Für darüber hinausgehende Fragen stehe ich Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Meine Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter dem Menüpunkt "Impressum" oder nutzen Sie unter dem Menüpunkt "Kontakt" das Kontaktformular. Gerne rufe ich Sie zurück.

     

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